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Posts Tagged ‘Faust-Bühne’

Drowning Suns

Modern Rock made in Aschebersch

2013 nahm sich der Ex-Backbone- Frontmann Steffen Brunner vor, seine eigenen musikalischen Ideen zu verwirklichen und gründete diese Formation. Zwei Alben und viele Shows deutschlandweit später ist klar, dass sich die Band im Modern-Rock-Segment ihren Platz erspielt hat. Das liegt nicht nur am durchdachten und absolut catchy Songwriting, der erstklassigen Besetzung und dem mehr als satten Livesound, sondern auch an der bockstarken Gesangsstimme Brunners. Musikalisch lässt sich die Truppe am ehesten in Richtung Foo Fighters und Alter Brid­ge verorten, wobei ­Einflüsse von Kapellen wie Thirty Seconds To Mars ihren Beitrag dazu leisten, dass Drowning Suns unverbraucht und hitverdächtig klingen.

www.drowningsuns.com

Botticelli Baby

Swingmusik mit Punkattitüde

Die sieben Akteure bewegen sich mit ­ihrer selbst kreierten Musikrichtung „J’unk“ nicht nur genüsslich fernab des Mainstreams, sondern bilden vielmehr den wahr gewordenen Traum musikalischer Grenzgänger ab: Mit einer packenden Energie vermischen die sechs Herren und eine Dame aus dem Pott ihre zahlreichen ­Einflüsse zu einer brodelnden Melange aus dem Zigeunerjazz Django Reinhardts, dem Hot Jazz der frühen 30er-Jahre, dem Bums der Balkanmelodien und der Dramatik des Blues. Doch wer hier ­eine ölige Jazzkapelle im Dandy-Look erwartet, irrt gewaltig. Botticelli Baby reißt mit Verve die Hütten nach ­Manier des 21. Jahrhunderts ab und liefern ebenso sensationell rotzig wie professionell ab.

www.botticellibaby.de

Tim Ahmed

Einfach gute Musik

Musik mit deutschen Texten erlebt gerade einen neuen absoluten Hype. Ist ein Künstler wie Tim Ahmed nun einer, der nur auf dieser Erfolgswelle reitet? Im Gegenteil! Er hat aus seinen Emotionen schon Textzeilen gegossen und ­bewegende Augenblicke mittels Debüt­album erlebbar gemacht, als die ganze Bendzko­bouranioerdinggiesinger-Blase noch überhaupt keiner auf dem Schirm hatte. Und im Gegensatz zu den beispielhaft ­genannten Knopfaugenprinzen kommen die Songs und Lyrics bei Ahmed auch nicht auf Knopfdruck aus irgendeinem Riff- und Textbausteinkasten. Genau aus diesem Grund gibt es auch nicht wenige Fans dieses Ausnahmekünstlers, die seine Musik nicht ­in eine Schublade des Pops, Rocks oder Souls einsortieren sondern ebenso schlicht wie treffend mit „Herzblut“ betiteln. Es kann halt manchmal so einfach sein. Und schon alleine aus diesem Grund ist der Gig von Tim Ahmed und Band – Jack Blum (Bass), Lars Gugler (Git.), Daniel Schenker (Drums), Robin Schmitt (Keys) und Nadine Wopp (Voc.) – ein ganz klarer Pflichttermin.

www.tim-ahmed.de

Soulfire

Von den 60ern bis ins Jetzt – Hauptsache, es groovt!

Eigentlich müssten wir diesen Text hier gar nicht schreiben, denn diese Band ist seit vielen Jahren eine feste Größe auf den Bühnen in Aschaffenburg sowie der Region – und gehört wie selbstverständlich zum Line-up der von FRIZZ präsentierten FAUST-Bühne. Kurzum: Die Combo sollte jedem Freund von guter Live­musik ein Begriff sein. Was die Faszination dieses Qualitätskollektivs aus­macht, ist die Leidenschaft der einzelnen Musiker bei der Umsetzung der Songs von Stevie Wonder, Prince, Donna Summer, Whitney Houston oder Chaka Khan. Heraus kommt eine Performance zwischen James Brown und Adele sowie Aretha Franklin und Kool and the Gang, die sofort in die Beine geht und mit der ausgewogenen Mischung aus unvergesslichen ­Klassikern und Raritäten der Soul- und Partymusik ihre ganz eigene Magie entwickelt. Neben stampfenden Discoknallern findet auch die ein oder andere Herzschmerzballade Eingang ins Programm. Die Vollblutmusiker um Bandleader Holger Böhme lassen also zum Abschluss des Samstags nochmal so richtig die Funken sprühen.

www.soulfire.info

Fischergass’ Jazzer

Institution. Tradition. Kult. Gut.

Und wieder so eine echte Institution, die vom Stadtfest nicht wegzudenken ist. Diese acht Aschaffenburger haben eine große gemeinsame Leidenschaft: Sie lieben den Jazz. Und so spielen die geselligen Herren ihren Blues, ­Swing, New Orleans und Dixie mit einer derartigen Hingabe und Humor, dass dem Publikum gar nichts anderes übrig bleibt, als in bester Stimmung vom ersten Takt an mitzuwippen. Und so muss man dem Oktett auch nicht lange lauschen, um festzustellen, welch großen Spaß die Acht am Musik­machen haben. Aus diesem heraus lassen sie auch gerne die ein oder andere Nummer mit echten „Ascheberscher“ Texten einfließen, wie zum Beispiel ihren brandneuen Hit „Oh moin Dämmer Steg“ oder die Hymne „Hallo, mein Aschebersch, ich liebe dich“.

Living Room Project

Aschaffenburger Allstars treffen sich zum Stelldichein

Die Crème de la Crème der hiesigen Musikerschaft findet sich bereits zum dritten Mal zu ­diesem sonntag­nachmittäglichen Stadtfest-Gig im Aschaffenburger Schlosshof zusammen, um einmal mehr der zusammengekommenen Zuhörerschaft ein unvergleichliches Konzert­erlebnis zu bieten. Bei der dritten Ausgabe dieses musikalischen Stelldicheins sind folgende Künstler mit von der Partie: Bernhard Kraft, Felix Rogge, Franz Ullrich, Freddy Walter, Jan Demetrio, Julian Knoll, Katharina Will, Kevin Wegener, Konstantin Kuhn, Matthias Ladewig, ­Melanie Terres, Mona Kuhn, Robin Mittenzwei, Sebastian Bogensperger, Simone Wenzel, Thomas Eulenkamp, Thomas Sauerwein, Tim Ahmed sowie Tony Kuhn.

Sven Garrecht & Band

Humorgetränkte Groove-Chansons

Dieser Mann scheint die Lücke gefunden zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass er mit selbstgeschriebener Musik innerhalb kürzester Zeit so dermaßen in aller Munde landet. Das Erfolgsrezept? Als begnadeter Musiker einfach mal sein Hauptinstrument, das Saxofon, zur Seite legen und sich auf seine weiteren Stärken konzentrieren. Als da wären: Sprüche kloppen, eine unfassbar groovige Band zusammentrommeln und sich selbst ans Klavier setzen. Was dabei herauskommt sind locker-luftige Pop-Chansons mit teilweise außergewöhnlicher ­Instrumentierung, deren Texte an unverhohlenem Wortwitz sowie zwei-, drei- und vierdeutigen Passagen nicht zu überbieten sind. Und so kommt es, dass man bei Sven Garrecht und Band beim Salsa-Tanzen erfährt, warum immer etwas ­dazwischen kommt, wenn man gerade das Bad putzen will. Denn Herr Garrecht hat erkannt, dass, wenn die Welt wirklich jeden Tag schlechter wird, gestern zwar alles noch nicht ganz so schlimm war wie es im Moment ist, aber dann ­immerhin heute noch alles besser ist, als es morgen sein wird.

www.svengarrecht.de

Heatwave feat. Dimi Rompos

A Tribute to Motown

Was passiert, wenn 13 Musiker zusammenkommen, um dem legendären ­Motown-Label ein Denkmal zu setzen? Falls eure Antwort in etwa so etwas wie „Könnte ’ne schweißtreibende Angelegenheit für Publikum und Musiker werden!“ ist, geht das zwar in die richtige Richtung, trifft es aber dennoch nicht wirklich ausreichend. Denn aus Erfahrung der letzten Heatwave-Gigs auf dem Stadtfest muss das Ergebnis auf jeden Fall Schlagwörter wie „Siedepunkt“, „schmelzen“, „Ekstase“ oder „glühen“ beinhalten. Denn mit Leidenschaft, ­Virtuosität, Detailverliebtheit und einer ungeheuren Dynamik wie zugleich ­Perfektion werden von der Allstarbesetzung Stücke von beispielsweise The Temptations über Marvin Gaye und Stevie Wonder bis hin zu The Jackson Five auf die Bühne gebracht, was die Zuschauer auf eine Erlebnisreise in die ­glamouröse Welt des Souls, Funks und RnBs schickt. Die Ex-„The Voice of Germany“-Halbfinalistin Dimi Rompos verstärkt erneut die funkende Truppe am Gesang. 

www.heatwave-music.de