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Posts Tagged ‘Schlappeseppel-Bühne’

Balboa

Ultimativer Filter? Der eigene Geschmack!

Keine Samples, keine Keyboardflächen, keine Overdubs, kein Schnickschnack. Einfach zwei Gitarren, ein Bass, ein Drumset, ein Mikro und fünf Musiker, die mit Leidenschaft und Können genau die Songs auf die Bühne bringen, an die sie selbst ihr Herz verloren haben. Richtung und Ziel ganz klar definiert: Mit Volldampf geradeaus, um der versammelten Mannschaft vor der Bühne mal gepflegt den Pony zu föhnen. Und so kommt es, dass Daniel Blank und Markus Burger (Git./Ex-Next Stop Moon), Sven Ziemlich (Bass/Ex-California Affair), Roberto 
Raab (Voc./Rapid Cycle) und Feli Keith (Drums/Ex-Aloha from Hell) unter dem Namen Balboa immer dort ein mittleres Erdbeben verursachen, wo sie mit 
ihrer Setliste – bestehend aus Songs von Alter Bridge, Creed, Slash, 
Foo Fighters, The Darkness oder Rage Against The Machine – im Gepäck die Amps anschalten. Dass sie es absolut draufhaben, haben die Herren unter 
anderem eindrucksvoll im Colos-Saal bewiesen. Kein Zweifel also, dass auch die Gold-bacher Straße brennen wird.

www.balboa-germany.de

Nu

Neues Allstar-Projekt aus Aschaffenburg huldigt dem Nu-Metal

Wir sind uns sicher: Diese zwei Buchstaben werden noch für gehörig Wind in der (über-)regionalen Bandlandschaft sorgen. Denn alleine das Line-up dieser Allstar-Truppe liest sich wie der feuchte Traum all derer, die auf Kraft und Leidenschaft gepaart mit Perfektion und Authentizität stehen: Andre Lössl (Voc./Ex-Backbone), Grizz Völk (Bass/Metal Attack), Ibrahim Dörtoluk (Git./Metal Attack), Tommy Kroth (Drums/Ex-Backbone) und DJ Sten2 (Music Monks) treten an, um den Veteranen des Nu-Metals zu huldigen und mit einer perfekt umgesetzten Best-of-Show genau das auf die Bühne zu bringen, wofür sie persönlich schon seit den Anfangstagen des Genres brennen. Was das für das Publikum heißt? Eine gnadenlose Vollbedienung mit Songs von Linkin Park, Limp Bizkit, System of a Down, Korn, Papa Roach, Drowning Pool etc., die keine Fragen offen lässt und den Zuhörern mit Anlauf in den Allerwertesten tritt. Und das auf die ebenso druckvollste wie angenehmste Art und Weise, die man sich vorstellen kann.

www.best-of-nu-metal.de

Metakilla

Die Songs der größten Metalband der Welt

Sa., 26.8., 19.30 Uhr

Gibt’s nur in der Goldbacher Straße: Wacken-Open-Air-gestählte Musiker! Meta­killa, Deutschlands hardest working Metallica-Tribute-Act, hat nämlich nicht nur auf dem größten Metal-Festival der Welt für wohlige Nackenschmerzen beim versammelten Bangervolk gesorgt, sondern werden dies (auf vielfachen Wunsch zum wiederholten Male) auch auf der geilsten Bühne des Stadtfests tun. Über das unfassbare Qualitätslevel der vier Jungs aus dem schönen Saarland, die sich seit ihrer Gründung 2004 zu Recht ihren Platz an der Spitze deutscher Rock-Tributes erspielt haben, braucht man keine großartigen Worte mehr zu verlieren. Vielmehr freuen wir uns schlicht wie Bolle auf eine gleichsam detailverliebte wie mitreißende Show, die absolut originalgetreu einen Querschnitt aus sämtlichen Schaffensphasen der weltgrößten Metalband auf die Bretter zimmert. Fazit: Es wird verdammt laut, verdammt schnell und verdammt gut. Rückfragen nehmen wir gerne wieder dann entgegen, wenn uns der HNO-Arzt von der Heiserkeit befreit und der Physio den Nacken wieder weich gemacht hat.

www.metakilla.de

AB/CD

Der Kult: AC/DC-Tribute at its best

AB/CD ist beileibe nicht das einzige AC/DC-Tribute des Landes, aber für viele das beste. Und auch wenn man die Lokalheldenbrille absetzt, ändert sich daran nichts. Denn die Formation um das Aschaffenburger Urgestein Andy Kirchner zieht nun schon seit mehr als 25 Jahren über die Bühnen der gesamten Republik und legt das wohltuende Hauptaugenmerk dabei immer zu allererst auf das Wichtigste – die musikalische Qualität und den entsprechenden Sound. Zudem leistet sich die Band den Luxus zweier Sänger, um das Konzept „Bon Scott meets Brian Johnson“ perfekt umzusetzen. Kein Wunder also, dass man sich den ganzen Höherschnellerbunterlauter-Wettbewerb der Konkurrenz ganz entspannt und mit einem milden Lächeln aus der Ferne anschaut. Doch selbst wenn sich AB/CD an der Marktschreierei der Tribute-Kollegen beteiligen würde, hätten sie die besten Argumente sowieso auf ihrer Seite: Schließlich hat man mit Dimi Deeds seinen eigenen Angus Young mit an Bord, der für viele Fans der unumstrittene Mittelpunkt jedes Gigs ist.  

www.abcd-germany.de

Black Hearts

Der Vibe des 50s-Rock ’n’ Roll

Mitte des letzten Jahrhunderts … okay, das ist zwar faktisch korrekt, klingt aber wie der Auftakt zu einer gähnend langweiligen Geschichtsstunde. Passt nicht. Absolut nicht. Vielleicht so: In den späten 50er-Jahren erlebte die Musikwelt eine wahre Revolution, ohne die auch die zeitgenössische Musikwelt so nicht exis­tieren würde. Künstler wie Chuck Berry, Elvis Presley, Jerry Lee Lewis oder Dion and the Belmonts explodierten in den Gehörgängen der tanzwütigen Jugend von damals und drehten mit ungeheurer Wucht alle Radiostationen und Clubs der großen Städte auf Links. Diese Musik gab jedem ein Ventil, der seinen Gefühlen endlich mal wieder freien Lauf lassen wollte. Und das waren damals unfassbar viele, so dass die Welle des Rock ’n’ Rolls jeden mitriss und dieses Genre zu einer großen Massenbewegung auswuchs. Genau den Vibe dieser rebellischen Zeit bringen die Black Hearts mit einem Mix aus Perfektion und unbändiger Spielfreude auf die Bühne, die ihnen aber auch viel Platz für beeindruckende Improvisationen lässt. Ein Erlebnis für alle Freunde der handgemachten Musik!

www.black-hearts.net

Blutjungs

Blutjungs Kultband mit neuem Material am Start!

Wenn andere Gruppen nach zwei Dekaden ihres Bestehens ein neues Album veröffentlichen, steht da nicht selten „Best of“ drauf. Oder es gibt für neues ­Material in den einschlägigen Rezensionen ein paar Trostpunkte, die oft in Zusammenhang mit Begriffen wie „Lebenswerk“ einhergehen. Anders bei den Blutjungs: Die werfen nach viel zu langer Zeit mit „Saufpferdchen“ ihr neues Machwerk unters Volk und werden von nicht Wenigen für ihr bestes Album seit Bestehen gefeiert. Und das: zu Recht! Leute, ihr könnt euch beim Stadtfest-Gig also nicht nur auf gern gehörte Klassiker fürs Ohr und Martin Großmann in ­hautengen Latexhosen fürs Auge freuen, sondern eben auch auf nicht zu knappes, brandneues Songmaterial aus dem Hause Blutjungs. Ob das dann noch Splatter-Pop oder doch eher Synthie-Punk, Dark-Country, Swamp-Schlager, Death-Doowop und Aggro-Cappella ist, könnt ihr für euch selbst entscheiden. Denn all das steckt in der selbst kreierten Untergrundschublade, deren Griff leider abgebrochen ist. Bleibt nur eines: hingehen!

www.blutjungs.de

Pfund

Band mit schwerwiegendem Hang zu ehrlicher Musik

Die Band Pfund aus der hessischen Nachbarschaft ist nicht nur eine der meist­beschäftigten Rock-Coverbands des Rhein-Main-Gebiets, sondern auch in Aschaffenburg schon lange kein Geheimtipp mehr. Nach vielumjubelten Gigs in der jüngeren Vergangenheit – wie zum Beispiel beim Kneipenfestival Sandsturm – kehren die Pfund-Mucker zurück, um wieder genau das zu tun, was sie am besten können: Erdig, ehrlich und zugleich entspannt den etwas anderen Mainstream von Acts wie den Red Hot Chili Peppers, Police, Green Day, Lenny Kravitz, Nirvana, The Killers oder den Kings of Leon auf die Bühne zu bringen. Dabei besticht die Formation durch eine authentische Dynamik, die sich dann als logische Konsequenz entpuppt, wenn man bedenkt, dass bei Pfund nicht nur gute Musiker, sondern schlichtweg gute Freunde das Publikum rocken. Letztgenanntes darf sich also auf eine schweißtreibende Show mit viel guter Laune, großartiger Livestimmung,mitreißendem Sound und einigen improvisierten Über­raschungen freuen!

www.pfundmusik.de

Boppin’B

Die Scheißkapelle schließt zum x-ten Mal das Stadtfest ab

Wenn unsere Booker die Arbeit für das kommende Stadtfest aufnehmen, ­können sie hinter einen Slot direkt einen dicken Haken machen, denn dieser ist bereits geplant und beschlossen, bevor das alte Stadtfest überhaupt abgebaut ist: Die Boppins gehen auf die Bühne, zählen „Vier vor“, rocken die knallvolle Gold­bacher Straße in Grund und Boden, lassen sich mehrmals ein vieltausend­kehliges „Scheißkapelle“ um die Ohren hauen und schließen dann das Stadtfest ab. So war es, so ist es und so wird es immer sein. Diese Vorgehensweise hat obendrein unheimlich viele Vorteile: Zum einen ist es ab und zu eben doch ganz gut, wenn man Traditionen bewahrt. Des Weiteren gibt es nichts Schöneres, als sich wild umherfliegende Haartollen und Petticoats anzuschauen. Und zuletzt noch das Wichtigste: Wir haben uns einfach schon vor ewigen Zeiten unsterblich in diese Combo verknallt, hegen und pflegen unseren lebensgroßen Starschnitt in der Teeküche und können es selbst kaum erwarten. Womit wir uns mit euch doch mal wieder komplett einig wären.

www.boppinb.de